Parkende Idioten.

away

Zwei Idioten die beide nicht parken können, nebeneinander stehen und in mir unfreiwillig ein Lachen ausgelöst haben. Aber da der rechte Fahrer ja away ist, erklärt natürlich diesen Zustand.

# | Papierkorb | 0 comments | 26.01.10 | 00:16

Ich hasse meine Nachbarn.

Ich hasse meine Nachbarn. Wirklich. Die, die unter mir wohnen sind einfach unaushaltbar. Es macht überhaupt keinen Spaß mehr hier zu wohnen. Sie schreien, sie trampeln, sie werfen mit Geschirr. Damit hätte ich im Prinzip gar kein Problem, soll jeder seinen Fetisch ausleben wie er möchte, aber muss man das regelmäßig um zwei Uhr in der Nacht machen? Kann man das nicht am Nachmittag machen? Ich fange auch nicht an am frühen Morgen rumzuschreien. Ich denke einfach dass die beiden einfach keinen Job haben. Sie hocken Tag ein Tag aus in ihrer kleinen Wohnung, die eigentlich als Studentenbude vorgesehen ist und das wars. Zwei Personen in einer 1-Zimmer-Wohnung. Sie, dick, sehr ungepflegt, eine kleine Runde Brille wie man sie von Zauberern mit weißen Haaren aus alten Geschichten und Märchen kennt und unfreundlich. Er, bärtig, ohne Brille, normal gebaut, aber vom Erscheinen schon unglaublich unsympathisch.

Ich glaube beide sind ein wenig geisteskrank. Eigentlich glaube ich das nicht, sondern ich weiß es. Erstens, wer kommt sonst auf die total asoziale Idee um zwei Uhr in der Nacht rumzuschreien als ob man alle vor einem Feuer warnen müsste, zweitens, hatte mir das mal eine Nachbarin erzählt, dessen Sohn bei einem dieser Behindertendienste als Fahrer arbeitet. Der meinte, dass die beiden doch leicht gestört sind. Die Nachbarin wohnt hier nicht mehr. Wahrscheinlich ist sie aus dem gleichen Grund weggezogen, aus welchem ich am liebsten auch wegziehen würde.

Doch muss ich mir, nur weil beide ein wenig eingeschränkt sind, ein derart asoziales Verhalten gefallen lassen? Meine Mutter wurde bereits als »dumme Kuh« beschimpft, als sie sich in einem angemessenen Ton über das laute Geschrei beschwerte. Türen schlagen, Müll im Fahrradkeller lagern oder so unglaublich laut durch die Wohnung trampeln, dass man meinen könnte ein Elefant läuft da herum, sind nur einige Dinge die diese beiden so leidenschaftlich betreiben. Apropos Elefant: Hab ich schon mal erwähnt dass sie fett ist? Ach ja, hab ich.

Manchmal würde ich ja liebend gerne die Polizei rufen und eine Anzeige wegen Ruhestörung oder so aufgeben. Das wäre auf jeden Fall einmal angebracht. Die Hausverwaltung tut ja nichts dagegen. Aber ich habe da immer noch Hemmungen. Das ist so, wie mit der Gewalt. Es gibt Momente in denen ich unglaublich gerne jemanden in mit der Faust ins Gesicht schlagen möchte. So wie letztens, als mein Kollege bei der Arbeit hinter der Theke von einem Gast geschlagen wurde. Ich wäre am liebsten mit einem riesigen Satz über die Theke gesprungen, um ihm ein, zwei oder drei Mal ins Gesicht zu schlagen. So dass richtig schön das Blut aus der Nase spritzt. Leider habe ich es nicht gemacht. Ich hätte alle Gläser heruntergeschmissen und meine pazifistische Ader ist da doch ein wenig zu stark. Ich habe es lieber die Türsteher machen lassen. Aber so ungefähr hält es sich mit dem Polizei rufen. Ich warte bis jemand anderes das für mich tut.

Ich denke ich sollte einfach mal einen Beschwerdebrief schreiben oder ich werde die Ruhezeiten mit Spraydosen an ihre Tür sprühen.

# | reallife | 4 comments | 21.01.10 | 08:45

Winter.

schneemann

Es ist Winter.
Toller Winter.
Das ist ein Schneemann.
Von @HerrJuhl und mir erschaffen.
Mehr von ihm.
Jetzt ist er tot.
Zwei Grad plus.
Zu warm.

Matsche.
Hässlicher Winter.
Schnee nicht weiß.
Eher grau.
Manchmal auch gelb.

Menno.

# | Papierkorb | 0 comments | 18.01.10 | 23:45

2OIO

zug

Frohes Neues übrigens.

Ich bin ein bisschen spät, ich weiß. Ich musste es heute circa eintausend Mal wünschen, denn heute war mein erster Arbeitstag im neuen Jahr. Er war zwar kurz, aber ständig irgendjemandem ein »Frohes Neues« wünschen ist auf die Dauer echt nervtötend. Aber egal. Ob ich es nun einmal mehr oder weniger tu ist jetzt ja auch egal.

Ich hoffe ihr seid gut angekommen, habt es nicht zu wild getrieben und habt den Jahreswechsel noch einigermaßen mitbekommen. Schade eigentlich, dass 2009 bereits vorbei ist. Es war ein sehr schönes Jahr. Für mich zumindest. Aber man soll ja dem alten nicht nachtrauern, sondern dem neuen die Hand geben.

Wie habe ich denn so mein Silvester verbracht?
Nun, auf jeden Fall ausgesprochen nüchtern. Ich war froh, dass ich nach vier Jahren endlich mal wieder überhaupt Silvester feiern konnte und nicht im Krankenbett liegen musste. Das musste ich die letzten vier Jahre tatsächlich. Pünktlich zum dreißigsten Dezember bin ich immer krank geworden. Im Jahr 2006 sogar so schlimm, dass ich in der Nacht zu Silvester in die Notaufnahme musste, weil ich eine schwere Lungenentzündung hatte. Von daher war ich wirklich froh dieses Mal nicht wieder mit Antibiotika vollgepumpt zu werden. Letztendlich hat es mit dem ganz gesund sein doch nicht ganz geklappt. Kopfschmerzen, Schnupfen und Husten plagten mich auch den Silvesterabend über. Das war auch der Grund, warum ich anstatt der Silvesterparty bei UARRR doch lieber die lokale Silvesterparty mit Freunden bevorzugte. War aber auch super.

Ich bin sowieso nicht so unbedingt der Freund von Silvester. Ich weiß auch nicht wieso. Ich habe eine Abneigung gegen derartige Feiertage. Von daher war ich sehr erfreut darüber, dass der Abend eher einem gemütlichen Beisammensein ähnelte, als einem stumpfen Besäufnis. Wir veranstalteten ein Mario Kart Turnier, stoßten mit Whiskey an, knallten unser kleines Feuerwerksrepertoire in die Luft und spielten danach Monopoly bis in den Morgengrauen. Klingt unheimlich langweilig, war es aber keineswegs.

Morgens stand ich dann an einem einsamen und verlassenen Provinzbahnhof und warte auf den Zug in Richtung Heimat.

Alles war gut.

# | reallife | 0 comments | 05.01.10 | 01:31

Sonntag

Das war also der Sonntag. Der vorletzte Sonntag für dieses Jahr.
An Sonntagen sitzt man den ganzen Tag nur da und tut gar nichts. Da läuft der Tatort am Abend, auf den man sehnsüchtig wartet um danach einfach nur ins Bett zu gehen. Davor tut man es nicht, warum auch immer, es ist einfach so.

Natürlich könnte man den Sonntag dazu nutzen sinnvolle Dinge zu tun, im Prinzip sind es ganze vierundzwanzig Stunden, ein Siebtel einer Woche. Viel Zeit im Prinzip. Nur will man diese Zeit wirklich nutzen um etwas sinnvolles zu tun? Die meisten nicht, ich auch nicht. Der Sonntag ist ein Tag, der praktisch fürs Bett gemacht wurde. Einfach mal einen Tag lang nur im Bett liegen. Bloß nichts sinnvolles tun. Möglicherweise den Rausch der letzten Nacht ausschlafen oder einfach nur mal den versäumten Schlaf der letzten Woche nachholen. Ich beobachte ständig die Menschen, die jeden Sonntag um zehn Uhr in die Kirche nebenan gehen, trinke kurz etwas und lege mich wieder in mein warmes Bett.

Früher als Kind, da war das anders. Schon vor den Eltern hat man sich aufgemacht ins Wohnzimmer. Jeden Sonntagmorgen ein Weg voller Spannung und Freude. Man macht den Fernseher an und zog sich, bis die Eltern aufgestanden sind, ein Cartoon nach dem anderen rein. Yeah. Das waren die besten Sonntage.

# | Papierkorb | 0 comments | 21.12.09 | 00:44

Failday.

Foto

Heute war Failday.
Auf der Treppe ausrutschen, Datenprobleme, Regen, Sturm, ein verkrüppeltes Bein und ein fast-total-zusammenbruch des Sendebetriebes auf der Arbeit. Nach diesem Tag hätte ich gerne den [DEL]-Button drücken. Schlimmer hätte der Tag nicht werden können…

# | Papierkorb | 1 comment | 18.11.09 | 23:52

2012.

2012

Dieser Beitrag behandelt einen Film von Roland Emmerich. Ein Film, bei dem man nicht viel über die Story erzählen muss, denn bei Emmerich geht es immer um Weltuntergänge (die Mehrzahl von Weltuntergang klingt unglaublich absurd).

Doch wer jetzt denkt, mit Independence Day oder The Day After Tomorrow würde das gesamte Kontingent dieses Mannes erschöpft sein und jegliche Steigerung wäre unmöglich, der irrt. Gewaltig sogar. Der größenwahnsinnige Roland tut mal wieder das, was er wohl am allerbesten kann: Die uns bekannte Welt innerhalb von happigen zweieinhalb Stunden kaputt zu machen – und das dermaßen episch und biblisch wie nie zuvor und nie erträumt. Durch den Film zieht sich derartig viel Tam Tam, Bumm, Bäng, Wusch und Kabumm, dass ich kaum Ausdrücke finde, die dieses Effektspektakel würdig beschreiben könnten. Halleluja. Würde er ein Profil bei Facebook besitzen, würde er »Weltuntergänge« und »Explosionen« wohl auch als seine einzigen Hobbys angeben. Diesmal ist es kein Raumschiff oder eine erneute Eiszeit die die Erde untergehen lässt, diesmal ist es die Sonne. Eine Eruption auf eben jener um genau zu sein.

Im Jahr 2009, also in unserer Gegenwart, erfahren einige Wissenschaftler, dass unsere geliebte Erde dem Untergang geweiht ist. Das ganze wird streng unter Verschluss gehalten, doch man schmiedet bereits konkrete Pläne, wie man das Überleben der menschlichen Rasse und auch der Tiere sichern kann – Die Bibel lässt grüßen. Natürlich ist es unmöglich die gesamte Bevölkerung zu evakuieren, sondern nur ein ausgewählter Bruchteil und Menschen mit viel Geld wurden dazu auserwählt eine Erde 2.0 zu starten.

Bild 3

Aber um natürlich nicht nur dem Computer die Arbeit zu überlassen, wurden auch ein paar Menschen in das fiktive Szenario gesetzt. Ein gescheitertet Buchautor, namens Jackson Curtis (moment, woher kommt der Name? Na hoppala!) erfährt bei einem Familienausflug von der ganzen Geschichte und versucht seine zerpflückte Familie zu retten. Wie auch bereits in Krieg der Welten, wird auch hier der Weltuntergang dafür genutzt eine kaputte Ehe wieder aufleben zu lassen. Hach herrlich, welch Romantiker diese Regisseure doch sind. Soweit also zur Geschichte. Da kommen zwar noch einige andere Personen mit ins Spiel, diese sind aber bei einem Roland Emmerich Film eh nicht der Rede wert.

Was also gefühlte 120 Minuten folgt, ist Jacksons wilde Flucht vor dem Ende der Welt. Dabei ist er immer nur eine Hand breit vom Tode entfernt, wenn er sich durch aufreißende Schluchten, einstürzenden Häusern, glühendem Vulkangestein und sonst noch allerlei mehr Hindernissen bewegt. Wahlweise mit dem Auto oder mit dem Flugzeug sind er und seine Mitstreiter unterwegs.
Und hier fängt auch schon die völlige Absurdität dieser ganzen Geschichte an.

Roland Emmerich schafft es grandiose Effekte zu erschaffen. Grandiose, oder zumindest halbwegs gute Charaktere sucht man bei ihm jedoch vergeblich. Diese sind eigentlich nur dazu da, um dem Zuschauer eine Verschnaufpause zwischen den ganzen Explosionen zu gönnen oder um zu einem anderen Ort überzuleiten. Im Prinzip könnten es auch Erdmännchen sein, die da vor dem Tode flüchten. Es wird dermaßen übertrieben damit geprahlt, wie knapp Jackson dem Tod entrinnt, dass es ehrlich gesagt irgendwann langweilig und unspektakulär wirkt. Too much. Die völlig albern überzogenen Szenen die sich da auftun, sind selbst für Roland Emmerrich untypisch schlecht. Warscheinlich hatte Herr Emmerich bereits beim Drehbuch schreiben nur die Effekte im Kopf gehabt, welche er im Endeffekt auch ein nach dem anderen aneinander gereiht hat.

Bild 2

Pause. Die meisten Kinos gönnen dem Zuschauer nach knapp anderthalb Stunden eine kurze Verschnaufpause, die auch bitter nötig ist den leichten Frust abzubauen.

Was danach folgt, ist jedoch der blanke Wahnsinn – diesmal im positiven Sinne. Wer auf Endzeitfilme steht, bekommt hier wohl das spektakulärste und auch perverseste Weltuntergangsszenario geboten, welches er sich je erträumen hätte lassen können. Der letzte Teil des Filmes macht die ganzen kleinen Ungereimtheiten des restlichen Filmes wieder wett. Ein unglaublich biblisches Spektakel, wo man ohne es zu merken eine Gänsehaut bekommt und sich im Sessel zusammenzieht.

Alles in allem ein guter Film.
Nichts bewegendes, dennoch aber sehr atemberaubendes.
Pervers an diesem ganzen Film ist die Nähe die sich auftut: Der Start in der Gegenwart und die Verfolgung von wirtschaftlichen Interessen in Krisenzeiten. Die Geheimhaltung seitens der Regierung und die epischen Gegenmaßnahmen lassen einen derart schauerliches Gegenwartsbild ab, welches kaum in Worte zu fassen ist. Wenn man damit leben kann, dass die Charaktere völliger Mumpitz sind und man nichts dagegen hat mal über Logikfehler und Fragen hinwegzusehen (es ist unmöglich sie alle aufzuzählen), dem sei dieser Film mit einer großen Tüte Popkorn ans Herz gelegt.
Wirklich schade nur, dass Mister Regisseur es auch nicht gegen Ende lassen kann, die Moralkeule zu schwingen um zu Fragen, was den Menschen den nun zum Menschen macht. Denn nachdenken ist bei diesem Film nun absolut unangebracht.

6/10.
Ich habe dem Film bei Twitter ursprünglich sieben Punkte gegeben, wollte mich aber beim Verfassen dieses Textes lieber noch mal korrigieren.

PS: Eigentlich müsste man aufgrund des Abspannes dem Film abermals Punkte abziehen, dann würde er aber auf null kommen, was ich nicht zulassen kann. Wenn ihr könnt, rennt vor dem Abspann schnell aus dem Kino.

# | film & fernsehen | 0 comments | 17.11.09 | 01:35

Hey where are you?

Seit einigen Tagen gibt es in Apples Appstore eine App, bei der wohl alle Nicht-iPhone-Besitzer neidisch auf uns sein werden. »HeyWAY Pro« lässt einem Positionsmitteilungen übermitteln, die man auch noch kommentieren kann.
Vorausgesetzt alle eure Freunde haben ein iPhone, kann man so in einfacher Weise die Standorte abfragen oder selbst seinen Standort übermitteln. Das funktioniert genauso einfach wie gut.
App öffnen, auf »Send my Location« drücken, Freunde auswählen, Nachricht schreiben, senden. Damit fällt das lästige Beschreiben des eigenen Aufenthaltsortes weg, schnell drücken und die Location wird mittels Google Maps angezeigt.

Sollte man mal wissen wollen, wo die andere Person ist, kann man auch ein Location Request senden. Auf dem Empfänger-iPhone erscheint eine Nachricht und sollte der Gegenüber zustimmen, ist die Position in ein paar Sekunden auf dem eigenen Bildschirm.

Die neunundsiebzig Cent für die Pro-Version sind allemal gut angelegt, denn in der Lite-Version muss man auf das Nachrichten-Feature verzichten und mit der Werbung leben.

» HeyWAY Pro: Hey Where Are You Location Service im AppStore

Hätten doch mal alle meine Freunde ein iPhone…

# | Papierkorb | 2 comments | 21.09.09 | 22:18

Bye bye Jailbreak?

Anfangs überzeugt, nun verunsichert.
Der Jailbreak an meinem iPhone war im Prinzip eine gute Sache. Ich konnte lauter verschiedene Dinge ausprobieren, ohne dass ich mir da großartig die Mühe machen musste. Jailbreaken kann mittlerweile jedermann ohne Probleme, also auch ich.
Endlich hatte ich Funktionen, die ohne dem kleinen Eingriff gar nicht möglich gewesen wären.
Ordner, Themes, dies und das, wow…

Foto

Momentan ist es aber eher so, dass ich den Jailbreak als Last ansehe. Ich kann kein Update installieren und – ob ich mir das einbilde oder nicht – ich habe das Gefühl dass mein Telefon ziemlich langsam ist. Im übrigen gibt es nur ein Feature, weswegen ich das Jailbreak vergötter. Man sieht aus dem Bild oben. Der Kalender auf dem Startbildschirm hat mein kleines Moleskine verdrängt.
Ordner? Hässlich. Rest? Gibt es nicht. Nein wirklich. Für mehr hab ich den Jailbreak gar nicht gebraucht. Auf das Hintergrundbild im Menü kann ich verzichten und die fünf Icons im Dock sehen einfach nur zusammengequetscht aus.

De facto wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich diesen Jailbreak Quark runterhaue und mich wieder an meinem klassischen iPhone erfreue.

Heureka!

# | Papierkorb | 7 comments | 17.09.09 | 20:17

Anschaubefehl

» Pimp the election poster

# | Papierkorb | 1 comment | 26.08.09 | 16:56

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